Lebenslauf

  • geboren 1961 in Freiburg i. Br. (D)
  • ab 1982 Studium der Ur- und Frühgeschichte, Ethnologie und Provinzialrömischen Archäologie in Freiburg i. Br. und Aix-en-Provence (F)
  • 1993 (Direkt-)Promotion an der Universität Freiburg
  • 1993-2000 berufliche Tätigkeit in den Bereichen Universität, Archäologische Denkmalpflege, Museum, Lektorat / Redaktion / Übersetzung und Erwachsenenbildung in Deutschland, Frankreich und der Schweiz
  • 2000-2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Kantonsarchäologie Zug
  • 2002-2005 Nationale Koordinatorin der Schweizer Graduiertenkollegien Gender Studies an der Universität Basel
  • 2004-2005 Leitung des interdisziplinären Forschungsprojektes «Theoretische und methodische Ansätze für eine archäologische Kindheitsforschung» im Rahmen des NFP 52 «Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen im gesellschaftlichen Wandel»
  • seit 2005 Trägerschaftsmitglied in den Graduiertenkollegien Gender Studies an der Universität Basel
  • 2005-2012 SNF-Förderungsprofessorin am Institut für Prähistorische und Naturwissenschaftliche Archäologie; Leitung des Projektes «Neue Grundlagen für sozialgeschichtliche Forschungen in der Prähistorischen Archäologie» (Link)
  • 2008-2012 Vertretung des Lehrstuhls für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Basel (75%), weiterhin SNF-Förderungsprofessur (25%) am Institut für Prähistorische und Naturwissenschaftliche Archäologie
  • 2011 Habilitation in Ur- und Frühgeschichte an der Universität Basel
  • 2012-2017 Extraordinaria, seit 2017 Ordinaria für Ur- und Frühgeschichte
  • seit 2012 Leiterin des Fachbereichs Ur- und Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie
  • 2012-2014 Mitglied und von 2014-2017 Vorsitzende des Leitungsgremiums des Doktoratsprogramms der Basler Altertumswissenschaften
  • 2014-2019 stellvertretende Departementsvorsteherin
  • 2015-2017 stellvertretende, seit 2017 Gleichstellungsbeauftragte der Philosophisch-Historischen Fakultät

Aktuelle Forschungsthemen

  • Sozial-, Geschlechter- und Kindheitsgeschichte
    Theoriebildung und Methodenentwicklung, Prähistorische Familien- und Verwandtschaftsforschung, Kinderarbeit
  • Siedlungsarchäologie
  • Totenkult und Bestattungssitten
  • Materielle Kultur
    Gendering von materieller Kultur, kulturgeschichtliches Aussagepotential ‚fremder‘ Keramikgefässe
  • Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Ur- und Frühgeschichte
    Identitätspolitik, Archaisierung sozialer Institutionen der Bürgerlichen Gesellschaft

Konzeption und Durchführung von Tagungen

  • 11.-13.4.2013: Mitarbeit bei Konzeption und Durchführung des Workshops Der Umgang mit den Toten in der jüngeren Eisenzeit – Chaînes opératoires in Basel
  • 18.1.2013: Mitarbeit bei Konzeption und Durchführung der Tagung Zwischenbilanz HORIZONT 2015 & Schwerpunkthema: Überregionale und institutionenübergreifende Zusammenarbeit – Projektbeispiele in Basel
  • 26.–27.5.2011: gemeinsam mit Sebastian Brather (Freiburg i.Br.) Zwischen Molekulargenetik und Sozialwissenschaften: Perspektiven für Verwandtschaftsforschungen in der Ur- und Frühgeschichtlichen Archäo­logie. Interdisziplinärer Workshop in Castelen bei Augst
  • 29.1.2010: Mitarbeit bei Konzeption und Durchführung der Tagung Archäologie in der Schweiz – Gegenwart und Zukunftschancen. Eröffnungsveranstaltung des Projektes HORIZONT 2015 in Bern
  • 26.-28.11.2009: Mitarbeit bei der Konzeption der Tagung Antike Geschichte, Archäologie, Öffentlichkeit – für einen neuen Dialog zwischen Medien und Wissenschaft, veranstaltet vom Deutschen Archäologischen Institut und der DFG-Forschergruppe 875 Historische Lebenswelten in populären Wissenskulturen der Gegenwart (Universität Freiburg i.Br.)
  • 3.-6.4.2008: gemeinsam mit Willemijn de Jong (Zürich) und Kurt Alt (Mainz) Reflexionen zu Alter und Altern in Vergangenheit und Gegenwart. Biologische und kulturelle Perspektiven. 2. Internationales Mainzer Symposium Anthropologie im 21. Jahrhundert; Tagungsband Röder/de Jong/Alt 2012
  • 16.1.2007: Urmenschen. Interdisziplinäre Tagung in Castelen bei Augst
  • 25.5.2005: Bausteine für eine archäologische Kindheitsforschung. Ergebnisse und offene Fragen. Interdisziplinäre Tagung in Castelen bei Augst
  • 3.-4.3.2005: Gender in Motion. New Perspectives in Gender Studies. International Conference of the Swiss Graduate Programme in Gender Studies. Basel
  • 9.-10.9.2004: Summer School der Schweizer Graduiertenkollegien Gender Studies. Zürich
  • 9.-12.9.2003: Summer School der Schweizer Graduiertenkollegien Gender Studies. Basel